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#1
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Ich ben?tige Eure Meinung:
Eine Verwandte wurde aus dem Altersheim ins Krankenhaus mit einem Oberschenkelhalsbruch eingeliefert, den sie sich in der Nacht zugezogen hatte, als sie (wie fast immer nachts), im Zimmer mal wieder alles umr?umen wollte. Diese Dame ist hochgradig Dement und erkennt nur noch manchmal Personen. Zu diesem Zeitpunkt war sie schon so stark abgemagert, dass man mit dem Ableben rechnen mußte. Der Sohn wurde vom Arzt psychisch so unter Druck gesetzt, dass er seine Zustimmung zu einer Magensonde erteilte, obwohl er es bis zu diesem Zeitpunkt immer abgelehnt hatte. Darf ein Arzt dies tun? Haben Angeh?rige das Recht, solche Maßnahmen abzulehnen? |
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#2
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Hallo Elisabeth,
zuerst muss man festhalten, dass ein Arzt nat?rlich einen Pat. vor Krankheit und deren Folgen sch?tzen und behandeln soll. Kann der Patient f?r Invasive Maßnahmen, die an Ihm durchgef?hrt werden sollen nicht oder nicht mehr entscheiden, muss eine andere Person f?r Ihn Entscheiden.Diese Person kann ein Angeh?riger sein. Vorrasgesetzt, der Angeh?rige wurde im vorraus von dem Patienten per Patientenverf?gung oder per Gerichtsbeschluss zum Betreuer bestellt.Ansonsten geht das nicht. Ich hoffe dir geholfen zu haben. Gruss Joachim |
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